Der Codatronca Monza
by admin on Jul.28, 2011, under Spada
“Spada Vetture Sport” ist dafür bekannt, Autos nur in Kleinserien zu produzieren. Ihrem Spada Codatronca, der auch schon frei nach dem Motto „weniger ist mehr“ puristische Werte vertrat, haben sie nun eine Roadster-Variante zur Seite gestellt. Der Codatronca Monza verzichtet ebenfalls auf Schnickschnack und Luxus-Ballast und punktet stattdessen mit immenser Kraft.
Leicht und kraftvoll
Der auf 720 PS gesteigerte Kompressor-V8-Motor bewegt ein Auto, dessen Gesamtgewicht nur 1180 Kilogramm beträgt. Beim Codatronca Monza wurde bei allen Teilen, von der Karosserie bis zum Ölfilter, Gewicht eingespart. Das ist wohl auch die Grunddevise des Wagens: Geringes Gewicht und unbändige Power! Das sorgt selbstverständlich für Fahrspaß, doch das eigenwillige, puristische Cabriolet hat nicht einmal eine Windschutzscheibe und bei einer derart kraftvollen Beschleunigung, die dafür sorgt, dass sich die Tachonadel nach 3,0 Sekunden bereits jenseits der 100 km/h befindet, sorgt das für echte Grenzerfahrungen und glättet gegebenenfalls unschöne Hautfalten. Die Maximal-Geschwindigkeit beträgt 353 km/h – das kann sich sehen lassen.
Das Cockpit ist funktionell, schlicht und rudimentär. Die Breitreifen und die Antriebsschlupfregelung halten das Ungetüm sicher auf der Straße und gewährleisten eine bessere Kontrolle.
Das Design
Italienische Sportwagen sind ja dafür bekannt, dass sie mit ungewöhnlichen Designs den Betrachter betören. Der Codatronca Monza ist da zwar keine Ausnahme, doch wird er so manchem Autoliebhaber etwas zu unkonventionell sein. Das Wechselspiel aus weichen Rundungen und scharf geschnittenen Formen ergibt eine Einheit, die aerodynamischer kaum sein könnte. Die Front- und Seitenscheiben sind quasi nicht vorhanden (beziehungsweise nur angedeutet) und die Front, mit den großen Lufteinlässen und den recht weit oben liegenden Scheinwerfern, sieht eher freundlich als grimmig aus. Der Fahrspaß ist dem Codatronca Monza bereits im ruhenden Zustand anzusehen.
Eine gemäßigtere Variante
Der Codatronca Monza ist natürlich mit seiner puristischen Ausstattung nicht mehr wirklich Massen-kompatibel. Die fehlende Windschutzscheibe und das Aussparen des Verdecks machen diesen Roadster zu einem Rennwagen für Hartgesottene.Spada Vetture Sport ist sich dessen bewusst und kündigte bereits an, eine etwas komfortablere Variante mit Verdeck herauszubringen.
Was ist eigentlich ein Roadster?
Ursprünglich wurden unter diesem Sammelbegriff alle Autos zusammengefasst, deren Karosseriebauform einen windschnittigen (meist zweisitzigen) Sportwagen ergibt. Normalerweise verfügen sie nicht über ein statisches Dach oder ein faltbares Verdeck, doch können sie in den meisten Fällen mit einfachen Mitteln geschlossen werden. Bei einem Roadster steht der Fahrspaß an erster Stelle und es wird, genau wie beim Codatronca Monza, Gewicht eingespart und die Leistung erhöht. Oftmals werden sie in kleinen, limitierten Serien gebaut und Ersatzteile, wie zum Beispiel Scheinwerfer oder Ölfilter, können horrende Preise erreichen. Andere Bezeichnungen für den selben Bautypen sind „Spider“ oder „Speedster“.